Samstag, 6. Januar 2018

Die Verlassene Siedlung.

Die Verlassene Siedlung,


zwischen dem deutsch-tschechischen Grenzgebiet bei Stadlern bekannt unter den Namen Bügellohe.

Bügellohe war anfangs nur ein Fluchtort für Sudetendeutsche (Begriff für Deutschböhmen, Deutschmährer und Deutschschlesier) die überwiegend aus dem untergegangenen Ort Wenzelsdorf kamen.

Fast 60 Personen, 11 Familien suchten eine vorübergehende Bleibe in der sie der Vertreibung 1946 entgehen und später wieder in ihr Dorf zurückkehren konnten.

Allerdings kam eine Rückkehr nicht mehr in Frage da das frühere Wenzelsdorf von der tschechischen Regierung dem Erdboden gleichgemacht wurde.
Daraufhin haben sich die Bügelloher Bürger feste Häuser, meist aus Bruchsteinen erbaut.

Die Lebensbedingungen waren sehr hart, es gab keinen Strom, kein fließendes Wasser, keine richtige Straße und medizinische Hilfe leistete umständlich 3km entfernt ein Arzt.

Nach und nach verließen die Menschen Bügellohe so lebten 1950 noch 59 Personen dort, 1960 nur noch 8 und 1970 verließ auch der letzte die Siedlung.


Heute nur noch Ruinen?

   Bild 1 Ruine des ehml. 
       Gasthauses (Quelle:Wikipedia)
      
Bild 2 Ruine (Quelle:Wikipedia)
Jahrzehntelanger Frost, Regen und Wind waren die Häuser von Bügellohe ausgesetzt sodass sie heute stark verfallen und einsturz-gefährdet  sind.











Aber ein Haus steht noch...

Bild 3 Das Fleischhackerhaus


Zwischen Bäumen und mitten im Wald gibt es noch das "Fleischhackerhaus" was auch relativ gut erhalten blieb.

2012 wurde dann im Fleischhackerhaus ein Informationszentrum mit Beleuchtung und Bildtafeln über die Siedlung Bügellohe und deren Geschichte eingerichtet.

Montag, 1. Januar 2018

Der Uhlberg, Satanisten, weiße Frau?

Der Uhlberg.

Etwa 7km westlich von Treuchtlingen, steht tief im Wald eine vergessene, verrufene Kirchenruine.

Der Uhlberg, der seinen Namen von der Eule ableitet ist 1144 erstmal urkundlich erwähnt worden.
1242 bis 1364 kam das Uhlberggebiet durch Schenkung und Kauf in den Besitz des Deutschen Ordens in Ellingen.

Allmählich entwickelte sich der Uhlberg zum Wallfahrtsort, der Grund war eine Madonnenfigur, die sogenannte "Mondsichel-Madonna", die dort oben aufgestellt war.

Dies war die Kirche, deren verfallene Mauern wir heute noch im Walddickicht finden können.

Doch diese glücklichen Tage sind lange vergangen.
Im großen Bauernkrieg 1525 wurde die Kirche dann geschleift und entheiligt, und das blieb sie bis zum heutigen Tag.

Auch die legendäre Madonnenfigur war bald verschollen.

Seitdem raunen viele Sagen um den verwunschenen Ort. Es soll nachts eine weiße Frau in der Ruine herumspuken. Außerdem heißt es, habe am Fuß des Berges die legendäre Römerstadt Aureum gelegen.

Bild 1. Die verlassene Kirchenruine am Uhlberg
              

Uhlberg, Satanisten, weiße Frau?


Schon seit Jahrhunderten ist die Ruine Treffpunkt von dunklen Mystikern, auch heute noch soll dieser Platz als Versammlungsort genutzt werden.

aber was passiert jetzt am Uhlberg?..

Es gibt immer wieder Schlagzeilen über Opferrituale und Schändungen. So wurden immer wieder neue Blutspuren an den Wänden und Tierkadaver gefunden.

Die Menschen, die diese Ruine besucht haben, berichten über Merkwürdige Dinge. 
So sollen bei vielen eine mysteriöse “weiße Frau” erschienen sein sollen.

Vielleicht ein Geist einer der Benediktinerinnen?..

Andere wollen sogenante “Orbs” gesehen haben, also Lichtpunkte die auch übernatürlicher Natur sein sollen.

Viele fühlten sich unwohl in der Nähe der Ruine, auch bei schönstem Sonnenschein, und haben sich beobachtet gefühlt. Man soll bei der Ruine keinerlei Waldgeräusche wahrnehmen können, also scheinen selbst Tiere diesen Ort zu meiden.
Auch elektrische Geräte sollen nicht mehr funktioniert haben.
Handys gingen bei vollem Akku einfach aus, Navis funktionierten nicht mehr und Autos ließen sich nicht mehr starten.
Bild 2. Die Madonnenfigur