Die Verlassene Siedlung,
zwischen dem deutsch-tschechischen Grenzgebiet bei Stadlern bekannt unter den Namen Bügellohe.
Bügellohe war anfangs nur ein Fluchtort für Sudetendeutsche (Begriff für Deutschböhmen, Deutschmährer und Deutschschlesier) die überwiegend aus dem untergegangenen Ort Wenzelsdorf kamen.
Fast 60 Personen, 11 Familien suchten eine vorübergehende Bleibe in der sie der Vertreibung 1946 entgehen und später wieder in ihr Dorf zurückkehren konnten.
Allerdings kam eine Rückkehr nicht mehr in Frage da das frühere Wenzelsdorf von der tschechischen Regierung dem Erdboden gleichgemacht wurde.
Daraufhin haben sich die Bügelloher Bürger feste Häuser, meist aus Bruchsteinen erbaut.
Daraufhin haben sich die Bügelloher Bürger feste Häuser, meist aus Bruchsteinen erbaut.
Die Lebensbedingungen waren sehr hart, es gab keinen Strom, kein fließendes Wasser, keine richtige Straße und medizinische Hilfe leistete umständlich 3km entfernt ein Arzt.
Nach und nach verließen die Menschen Bügellohe so lebten 1950 noch 59 Personen dort, 1960 nur noch 8 und 1970 verließ auch der letzte die Siedlung.
Heute nur noch Ruinen?
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Bild 1 Ruine des ehml.
Gasthauses (Quelle:Wikipedia)
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| Bild 2 Ruine (Quelle:Wikipedia) |
Jahrzehntelanger Frost, Regen und Wind waren die Häuser von Bügellohe ausgesetzt sodass sie heute stark verfallen und einsturz-gefährdet sind.
Aber ein Haus steht noch...
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| Bild 3 Das Fleischhackerhaus |
Zwischen Bäumen und mitten im Wald gibt es noch das "Fleischhackerhaus" was auch relativ gut erhalten blieb.
2012 wurde dann im Fleischhackerhaus ein Informationszentrum mit Beleuchtung und Bildtafeln über die Siedlung Bügellohe und deren Geschichte eingerichtet.




